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Communiqués
Lina von Siebenthal neu im SR
Samuel Kullmann ist auf September 2010 von seinen Ämtern als SR-Mitglied und Stiftungsratsmitglied der Sozialkasse, die er seit Februar 2008 innehatte, zurückgetreten. Auf ihn folgt Lina von Siebenthal. Sie studiert im dritten Semester Jus und ist Mitglied der Jungen EVP. Zusammen mit Conrad Krausche wird Lina als Spitzenkandidatin der wolke7 zu den SR-Wahlen vom kommenden März antreten. Wahlziel der wolke7 ist es, wieder mit drei Sitzen im SR vertreten zu sein.
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wolke7 enttäuscht aber nicht überrascht über Annahme der Motion Fuchs
Mit zahlreichen Dienstleistungsangeboten, Jobvermittlung, der Unterhaltung eines unkomplizierten Sozialfonds und als Ansprechpartnerin für die Unileitung nimmt die SUB eine sehr wichtige Stellung für die Studierenden der Uni Bern ein. Der StudentInnenrat, das Parlament der SUB, ist die demokratisch legitimierte Vertretung der Studierenden. Die wolke7 hat sich seit ihrer Gründung für eine aktive SUB eingesetzt, welche die Interessen möglichst vieler Studierenden vertritt damit sich möglichst viele mit der SUB identifizieren können.
Durch verschiedene unnötige Aktionen hat sich die SUB die Sympathien mancher Studierenden verscherzt. Das wohl bekannteste Beispiel: Die offizielle Unterstützung der Kampfjet-Initiative der GSoA im Namen und mit dem Geld aller SUB-Mitglieder. Seit ihrer Gründung hat sich die wolke7 dafür eingesetzt, dass sich die SUB ausserhalb der Bildungspolitik neutral verhält (was z.B. die Durchführung eines kontradiktorischen Podiums natürlich nicht ausschliesst). Dieses Anliegen brachten wolke7 und Jungfreisinnige mittels einer Initiative im März 2009 zur Urabstimmung. In unserem Argumentarium schrieben wir:
"Wenn die SUB durch unnötige Aktionen einige ihrer Mitglieder brüskiert und diese dann austreten ist niemandem geholfen. Die SUB verringert nur ihre demokratische Legitimation und verspielt sich Sympathien in der kantonalen und nationalen Politik. Diese Bumerangpolitik lehnen wir ab." (vgl. www.SUB4all.ch)
Leider müssen wir jetzt feststellen, dass sich unsere Befürchtungen ein halbes Jahr nach Ablehnung der Initiative durch 5% der SUB-Mitglieder, mit der Annahme der Motion Fuchs (welche die Abschaffung der automatischen SUB-Mitgliedschaft forderte), bewahrheitet haben. Die automatische SUB-Mitgliedschaft mit Austrittsrecht hat sich bewährt und ist ein ausgewogener Kompromiss zwischen einer Zwangsmitgliedschaft und einer Mitgiedschaft, die nur auf Eigeninitiative beruht. Die Abschaffung dieser automatischen Mitgliedschaft wird zu einem massiven finanziellen Einbruch im Haushalt der SUB führen und die gewohnte Fortsetzung ihrer mehrheitlich guten Dienste verunmöglichen. Die wolke7 wird sich deshalb im Vorfeld der Revision des Unigesetzes bei Grossratsmitgliedern prioritär dafür einsetzen, dass die automatische SUB-Mitgliedschaft, trotz Annahme der Motion, erhalten bleibt.
Für die wolke7:
Samuel Kullmann, kullmann@students.unibe.ch
Conrad Krausche, conrad@krausche.org
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